Panta rhei – altgriechisch für „alles fließt“ – wird gern zitiert, wenn es um Change-Prozesse und das Erklären von Veränderung geht. Fakt ist: Veränderung ist das Normalste der Welt, denn ohne sie gäbe es keine Entwicklung.

Und genau deshalb ist Akzeptanz für mich die Basis des Handelns – ganz gleich, ob es um eine Veränderung, also einen Change-Prozess, oder um eine tiefgreifende Transformation geht, die Identität, Haltung und Systemlogik verändert.

Akzeptieren, was ist, und mit dem arbeiten, was sich zeigt, heißt in der Praxis, zunächst das soziale System zu erfassen und zu verstehen, statt vorschnell Veränderung in Phasen und standardisierte Maßnahmen mit Zeitschiene zu planen. Wenn es um digitale Transformationen geht, ist dies für die technische Seite völlig legitim. Für den Faktor Mensch im System gelten allerdings andere Regeln.

„Menschen wehren sich nicht gegen Veränderung, sondern dagegen, verändert zu werden.“

Peter Senge

Im Wesentlichen verstehe ich Veränderungsprozesse zunächst als Lernprozesse für alle Beteiligten. In der Praxis ist – vor allem in IT-getriebenen Veränderungsprozessen – häufig zu beobachten, dass das Augenmerk auf die Kommunikation der anstehenden Veränderung und die Befähigung der Belegschaft im Umgang mit den Neuerungen gelegt wird.

Aus meiner Sicht braucht es mehr Fokus auf das, was Menschen antreibt, also ihr Wollen, als auf das, was sie können, sollen und dürfen. Denn ohne ein inneres JA – und sei es auch zunächst verhalten – gestaltet sich Lernen selten nachhaltig. Und auch hier sind wir wieder bei Akzeptanz für die Veränderung an sich und sehr schnell beim Thema Motivation.

Veränderungsbereitschaft ist (noch) nicht Veränderungsfähigkeit.

Interdisziplinäre iterative Transformationsbegleitung als Antwort auf steigende Komplexität.

Für die Begleitung von Transformationsprozessen halte ich daher ein strukturiertes, iteratives und interdisziplinäres Vorgehen für sinnvoll, um Veränderungsvorhaben agil zu führen und gleichzeitig offen für Chancen und Risiken zu bleiben. Agile Methoden werden dabei mit Macht- und Methodentransparenz verbunden und mit gezielten Reflexionsphasen verknüpft. Ein solches Vorgehen hilft Führungskräften und Teams, mit Komplexität und Unsicherheit umzugehen.

Im Wesentlichen geht es dabei darum, die in Veränderungsprozessen auftretenden Unsicherheiten abzubauen, Akzeptanz zu erreichen, Wirksamkeit zu erzeugen und neue Routinen zu etablieren und sich dabei flexibel zwischen diesen vier Feldern zu bewegen.

Meine Stärke liegt darin, in komplexen Veränderungssituationen das sichtbar zu machen, was zwischen Strategie, Struktur und menschlicher Dynamik wirksam ist: Unklarheiten, Widerstände, Interessen, Ressourcen – und die Punkte, an denen Organisationen sich selbst im Weg stehen.

Ich begleite Transformationen nicht als neutrale Fragestellerin von außen. Ich bringe Erfahrung, Haltung und klare Hypothesen ein, benenne auch Unbequemes und halte dabei den Kontakt zu den Menschen. Denn Veränderungsbereitschaft allein macht noch nicht veränderungsfähig. Wirksam wird Transformation dort, wo Orientierung entsteht, Akzeptanz wachsen kann und neue Routinen im Alltag tatsächlich tragen.

COMPANIONS IN CHANGE

Meine professionelle Heimat liegt in der iterativen Transformationsbegleitung großer Organisationen und mittelständischer Unternehmen.
Als CEO der Companions in Change GmbH begleite ich Veränderung dort, wo sie wirksam werden muss.

Companions in ChangeMehr zu Companions in Change ↗